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Wenn man ein Taucher ist, gibt es diesen einen Tag im Jahr an dem einem auffällt

„Hey, die Ferien haben angefangen“.

Da es allerdings viel zu offensichtlich wäre, den letzten Schultag als Startschuss für die Ferien zu benutzen, gibt es das BTSV-Jugend Zeltlager.

Also schnell die Zeltsachen ins Auto gepackt und auf nach Forst, wo das Ganze stattfindet.

Dort angekommen gibt es als allererstes eine Einweisung vom Chef Willi persönlich für die Neuankömmlinge, aber auch diejenigen, die schon des Öfteren anwesende waren. Anschließend wurde auch direkt das Abendessen freigegeben und im Anschluss der Abend gemütlich am Lagerfeuer oder beim Kartenspielen ausklingen gelassen.

Am nächsten Tag ging es für die fleißigen Leute direkt los. Nach dem Frühstück um 8 Uhr haben die, die wollten, ihre Tauchsachen zusammengepackt und sich in die Seen im Umkreis des Zeltplatzes gewagt.

Der Rest der Mannschaft hat sich mit diversen anderen Dingen beschäftigt. So haben sich einige mutige „Freiwillige“ bereiterklärt, den Abwasch zu machen. Andere wiederum sind losgezogen, um sich im Netto mit diversen gesunden Speisen und Getränken einzudecken. Auch gab es wie in den Jahren zuvor eine Hüpfburg, die, trotz der einen oder anderen Beschädigung, toll zur Belustigung der Jüngeren aber auch der jung Gebliebenen beigetragen hat. Und auch für diejenigen, die dem Wasser nicht fern bleiben wollten, aber keine Lust hatten zu Tauchen, gab es etwas zu tun. Diese haben sich zum Heidesee begeben und dort ihr neues BTSV-Jugendevent-Armband vorgezeigt, welches eine Art Eintrittskarte war. Dort konnte man dann Volleyball spielen, rutschen, in der ab und zu vorhandenen Sonne liegen und auch tatsächlich schwimmen gehen.

Gegen 13 Uhr mittags versammelte sich die ganze Gruppe an den Esstischen, um sich an dem von Stefan köstlich zubereiteten Essen für den Nachmittag zu stärken.

  

Für die Nachmittage wurden vom „Meister“ (Steffen) einige Spiele vorbereitet, wie zum Beispiel „Stratego“. Hierbei werden zwei Teams gebildet und einzelne Rangkarten verteilt. Danach wird von den Teams irgendwo im Gelände eine Fahne aufgestellt und es kann losgehen. Wird ein Gegner gefangen, vergleicht man seine Karten. Derjenige der die niedrigere Karte hat, wird in das gegnerische Lager gebracht und kann nur von dem „Spion“ befreit werden. Das Spiel ist vorbei, wenn beide Spione gefangen sind oder die Fahne gefunden wurde.

Der „Meister“ hatte auch wieder sein Taucherwerwolf dabei, welches eine Abwandlung vom Spiel „Die Bürger von Palermo“ ist, bei dem eine Gruppe von Haien eine Tauchergruppe töten muss. Nach dem Tauchgang wird dann ein Spieler ausgewählt der getötet wird, wenn man vermutet er sei der Hai.

Sonntag hatte das Zeltlager leider schon sein Ende erreicht und völlig übermüdet wurden die Zelte zusammengebaut. Nach dem Brunch hat man sich von allen verabschiedet und ist nach Hause gefahren, um seinen Schlaf nachzuholen.

 

Alles in allem war das Zeltlager wieder ein voller Erfolg und man kann sich nur auf das nächste Jahr freuen.

 

Tim Herde