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Zum ersten Mal traten sechs deutsche VDST-Mannschaften in einem nationalen Wettbewerb gegeneinander an. Der Spielbetrieb wurde in einer Hin- und Rückrunde ausgetragen, die jeweils an einem Samstag stattfanden. Die Hinrunde wurde am 22. Juli vom Unterwasserhockey München e.V. in Taufkirchen a.d. Vils veranstaltet, die Rückrunde am 16. September vom TCO Weinheim e.V. in St. Leon-Rot.

     

Nach den Spielen der Hinrunde lag der TCO Weinheim auf Platz 2 der Tabelle, punktgleich mit der führenden Mannschaft München I, aber mit einem Tor weniger. Das Spiel der beiden Topmannschaften war hochspannend und ging 0:0 aus. Die Spielgemeinschaft München/Weinheim schaffte es auf den vorläufigen vierten Platz.

In der Rückrunde war somit alles offen und der Kampf um die endgültigen Platzierungen konnte beginnen. Zum ersten Mal wurden UWH-Spiele in Deutschland über die Website des ausrichtenden Vereins, TCO Weinheim, live ins Internet übertragen. Endlich kam es zum entscheidenden Duell der Topteams. Die Münchener mussten zwar einige Führungsspieler ersetzen, gingen aber mit voller Entschlossenheit ins Spiel gegen den TCO Weinheim. In den ersten Minuten konnten sie den TCO unter Druck setzen und sich in dessen Spielhälfte festsetzen. Dann jedoch gelang den Weinheimern ein schneller Konter, wodurch sie 1:0 in Führung gingen. Danach änderte sich das Bild jedoch kaum, München I drängte auf den Ausgleich, bekam jedoch in der Folge erneut ein schnelles Gegentor. Zur Halbzeitpause atmeten beide Teams nochmal tief durch, wobei der TCO eindeutig den besseren Start in die zweite Hälfte hinlegte und gleich den ersten Angriff zum vorentscheidenden 3:0 verwandelte. In der Folge kontrollierte das Team aus der Rhein-Neckar-Region das Spiel und ließ den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen. Am Ende stand es 4:0 für die Heimmannschaft, die sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen ließ und im gesamten Spielbetrieb ohne Gegentor blieb. Die Berliner Mannschaft konnte dank zweier überzeugender Siege gegen Hannover und die Spielgemeinschaft München/ Weinheim den dritten Platz erringen. Die Spielgemeinschaft München/Weinheim landete auf dem vierten Platz.

In diesem Sinne äußerte sich auch die Spielbetriebsleiterin, Sabina Hillebrandt: „Ich bin sehr zufrieden mit der ersten Saison, es gibt aber noch zahlreiche Dinge, die es zu verbessern gilt. Unser Ziel ist es ein Wettkampfsystem zu etablieren. Dies wird zwar noch einiges an Zeit benötigen, aber der Grundstein dafür ist gelegt.“

Der erste Termin der nächsten Saison steht auch schon fest: der Spieltag findet am 24. Februar in Berlin statt.

Verfasst von Conrad Wagner – TCO Weinheim