Abteilung Wettkampfsport

Ende Oktober fand ein gemeinsames Trainingslager von Flossenschwimmern aus Baden und der Region Est an der Sportschule in Saarbrücken statt, bei dem nicht nur in der Schwimmhalle trainiert wurde, sondern auch ganz viel Spiele, verschieden sportliche Herausforderungen und historische Erkundungen durchgeführt wurden.

Am Mittwochmittag trafen sich 15 Sportler*innen im Alter von 10 bis 19 Jahren aus Selestat, Uckange, Verzenay, Freiburg, Karlsruhe und Heilbronn mit den Trainer*innen Aurelie und Cedrik Morel, Tobias Plötze und Claudia Köhn. Nach einer ersten Begrüßung und Vorstellung des Programms für die nächsten 4 Tage ging es gleich ins Schwimmbad. Hier wurden als erstes die deutschen und französischen Grundbegriffe für das Training spielerisch vermittelt. Nach der ersten Wassereinheit konnten die Zimmer bezogen werden und dann ging es in die Turnhalle. Mit Hilfe von Ballspielen konnten sich alle erst einmal kennenlernen. 

Der Donnerstag begann mit Training in der Schwimmhalle. Auf drei Bahnen wurden die deutschen und französischen Sportler gemischt und von Tobias in Deutsch und Französisch angeleitet. Claudia und Aurélie versuchten sich in Zeichensprache und Cedrik probierte es in Englisch. 

Am Nachmittag ging es zum Bouldern in die Kletterhalle. Die gut gekennzeichneten verschiedenen Schwierigkeitsgrade brachten jedem seine entsprechende Herausforderung. Am Ende probierten wir uns im Schnelligkeitsbouldern auf einer vorgeschriebenen Route. 

Auch der Freitag wurde mit 2 Stunden Wassertraining begonnen. Am Nachmittag sind wir bei schönstem Herbstwetter auf verschiedenen Wegen durch den Saarbrückener Stadtwald zum Schwarzenbergturm, dem höchsten Aussichtspunkt Saarbrückens gelaufen. Nachdem alle den Turm gefunden hatten, ging es hoch hinauf – wie viele Stufen waren es? 

Belohnt wurden wir mit einem super Rundblick.

Nach dem Frühstück am Samstag gab es diesmal erst Kultur. Wir besichtigten das Schloß, leider nur von außen und waren im Historischen Museum Saar mit den Kasematten. Hier konnte man die deutsche und französische Geschichte des Saarlandes eindrucksvoll miterleben.

Am Nachmittag ging es wieder ins Schwimmbad, aber diesmal kein Konditions-, sondern Koordinations- und Techniktraining – auch ohne Flossen.

Sonntag, nach dem Frühstück hieß es schon wieder Taschen packen und Zimmer aufräumen, bevor es ein letztes Mal ins Schwimmbad ging. Zum Abschluss gab es viele lustige Staffeln. Nach dem Mittagessen gab es von den Trainern noch ein Resümee darüber, was gut lief oder auch was besser gemacht werden kann.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr im Herbst in Vittel in Frankreich.

Claudia Köhn und Tobias Plötze