Leistungssport

Bei der Deutschen Meisterschaft 2026 im UW-Rugby in Berlin erreichte der TSV Malsch einen hervorragenden zweiten Platz. Vorjahresmeister DUC Krefeld schaffte im hochklassigen Finale kurz vor Ende der Verlängerung den entscheidenden Korb zum 2:1 und damit zur Titelverteidigung. Altmeister TC Bamberg liess DUC Darmstadt beim 4:0-Sieg keine Chance und wurde Dritter vor den Hessen. Auf den weiteren Plätzen beendeten SV Rheine, DUC Köln, Sporttaucher Berlin und Torpedo Dresden das Turnier.

Nach dem Durchmarsch in der Vorrunde mit deutlichen Siegen gegen DUC Darmstadt (5:0), Torpedo Dresden (10:0) und DUC Köln (3:0) traf der TSV Malsch im Halbfinale wie im Vorjahr auf den TC Bamberg. Die reguläre Spielzeit verlief torlos, kurz vor Ende der Verlängerung nutze Malsch einen Torwartfehler der Franken zum Siegestreffer.

Das Finale gegen DUC Krefeld erfüllte alle Erwartungen an Spielklasse, Tempo, Spannung und Dramatik. Kurz vor der Pause gelang Krefeld die 1:0-Führung, Mitte der zweiten Hälfte glich Malsch nach einem Entlastungsangriff aus. In der Verlängerung nahm die Nervosität auf beiden Seiten zu, führte zu Spielunterbrechungen, Diskussionen und einigen Zeitstrafen. Schließlich gelang Krefeld in der vorletzten Minute das 2:1. Natürlich war das Ziel der Badener, den vierten Meistertitel bei den Herren zu erringen. Platz zwei ist dennoch ein Riesenerfolg und zeigt insbesondere die Teamstärke trotz des verletzungsbedingten Ausfalls zweier Leistungsträger. Dreizehn Aktive im Team mit Trainerlizenz ermöglichen es, taktische und strategische Variationen schnell und ohne lange Diskussionen umzusetzten.

Mit dem Deutschen Meistertitel bei U15, dem Vizemeister bei U18 im September 2025, dem Deutschen Meistertitel bei den Damen (zusammen mit dem SSC Karlsruhe vor wenigen Tagen) und nun dem Vizemeister bei den Herren, hat der TSV Malsch seine hohe Kompetenz im UW-Rugby auch in der vergangenen Saison unter Beweis stellen können.